Pathos, Posen, Monster schlachten

lautet das Motto meiner neuesten D&D Runde. Die Idee dazu kam in einer losen Runde im Faun auf, gestern dann war der erste Abend. Es wird ja viel über die 4te Edition geschimpft, jetzt wo ich es erstmalig gespielt hab, kann ich dies nicht ganz nachvollziehen. Uns hat es sehr  viel Spass gemacht, was auch an der Gruppe liegen mag. Als da wären:

  • Arinies, Elathin Wizard (Peter)
  • Axe Mark IV, Warforged Fighter (Hendrik)
  • Kerric, Elf Ranger (Marcel)
  • Varis, Elf Avenger (Claudio)
  • Merric, Halfling Cleric (wird von mir gespielt)
  • ??? (Marco, konnte diesmal leider nicht)
  • Tim, unser SL

Wir spielen im Eberron Setting. Als guter Anhaltspunkt wie es da abgeht empfiehlt sich die Lektüre von China Mievilles Perdido Street Station. Gerade das Miniaturenspiel macht viel Laune und Bock aufs Kämpfen. Wobei das schon eine gewisse Umstellung zu den früheren Ausgaben von (A)D&D ist. Wie auch immer, das erste Abenteuer haben wir überstanden, jetzt geht es hoffentlich bald weiter.

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The Lost Room

Es kommt selten vor das ich mir eine englische DVD zulege. Meist ist es der Fall, wenn es in absehbarer Zeit keine Übersetzung geben wird, die deutsche Synchronisation miserabel oder die DVD schlicht zu teuer ist. The Lost Room ist so ein Fall. Vor über 1 Jahr sollte die DVD bereits auf deutsch erscheinen, dreimal wurde der Termin verschoben und jetzt ist es wohl ganz ad acta gelegt. Dabei ist die Miniserie schon im deutschen TV gelaufen. Zwar nur bei RTL2 aber das hat nichts zu sagen.

Worum geht es eigentlich bei TLR?

Die TV-Serie „The Lost Room“ dreht sich um ein geheimnisvolles Zimmer in einem Motel, das als Portal in andere Welten dient. Ein Detektiv untersucht diesen Raum, und muß den Schlüssel gegen einen Wissenschaftler verteidigen, der diesen gerne sein Eigen nennen würde.

Detektive Joe Miller, ein allein erziehender Vater und integerer Polizist, wird eines Tages mit einer Situation konfrontiert, die schon bald sein komplettes Leben auf den Kopf stellen soll. Im Zuge der Ermittlungen zu einem Mordfall wird ihm von einem sterbenden jungen Mann der Schlüssel für ein Motelzimmer zugesteckt. Dieser Schlüssel birgt ein Geheimnis: Man kann damit jede beliebige Türe öffnen und findet dahinter stets ein ordentlich aufgeräumtes Motelzimmer vor. Verlässt man das Zimmer wieder durch die Tür und stellt sich in seiner Fantasie ein Ziel vor, so bringt einen das Zimmer genau dorthin. Besagtes Zimmer ist im Jahre 1961 einfach vom Erdboden verschwunden und befindet sich seitdem offenbar in einer parallelen Zeit- und Raumebene. Doch was als interessantes Phänomen beginnt, entpuppt sich schon bald als mörderisches Spiel. Nicht nur der Schlüssel, sondern alle weiteren Gegenstände aus dem verschwundenen Zimmer besitzen besondere Eigenschaften und werden seit Jahren von einem mysteriösen Geheimbund gejagt – ein blutiger, brutaler Kampf ist daraus entstanden. Da der Schlüssel eines der wertvollsten Objekte darstellt, steht Detektive Miller fortan ganz oben auf der Liste der Gejagten. Als einer der Objektjäger Millers achtjährige Tochter entführt, um die Herausgabe des Schlüssels zu erpressen, verschwindet sie auf der Flucht vor ihren Entführern in dem geheimnisvollen Zimmer und gelangt in ein paralleles Universum. Miller ist außer sich und hat nur noch ein Ziel vor Augen: er muss unbedingt seine Tochter wieder finden, koste es was es wolle.

Also Unknown Armies in Reinkultur und auch für Nichtrollenspieler dürfte The Lost Room von Interesse sein.

Die fieseste Mistsau im ganzen Tal

So steht es in des Preachers Signatur. In Wirklichkeit ist er ein unglaublich sympathischer und netter Kerl, den ich gestern kennen lernen durfte. Anlaß war ein Treffen der Münchner Tanelorn User. Wäre ja nicht der erste Versuch den wir unternehmen, aber diesmal hat eben der Preacher als Neumünchner drauf bestanden, das endlich was zusammen geht. Nebenbei hab ich gleich noch den Dead Operator zu Gesicht bekommen. Wir versuchen es ja auch schon seit einiger Zeit mit einer persönlichen Bekanntschaft. Dessen erscheinen fand ich im übrigen super, hatte er doch eine dreistündige Fahrt hinter sich und kam quasi direkt von der Arbeit.

Die Runde vervollständigt hat dann noch Tim. Ich war der Neuling im Bunde da sich die anderen drei schon von diversen Tanelorn Treffen kennen. Trotzdem und auch weil ich Tim ja doch schon ne Weile kenne hat es viel Spass gemacht auch mal wieder neue Leute zu treffen.

Das Ende vom Lied ist ein monatlicher Stammtisch und eine D&D 4 Runde. 🙂

Das Große Spiel- Kapitel 4

Während wir beim letzten Abend das Kapitel Großes Spiel abgeschlossen haben, war wir nicht sicher was uns an diesem Spielabend erwarten würde. Der Kommentar von Tim, das auch er nicht weiß, was uns erwartet, sorgte auch nicht für Zuversicht. Immerhin waren die vergangenen Sitzungen durchaus actionreich, spannend und gerade Kapitel 3 der bisherige Höhepunkt.

Aber wie hätte es anders sein sollen, wir haben uns wieder alle selbst übertroffen und eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die so schnell nicht mehr zu stoppen ist.

Wer jetzt wissen will wie es weiter geht mit Owen Noone, Vincent Barrett und Cornell Mitchell der schaut einfach hier vorbei: