Space 1889

Gute Neuigkeiten. Der Spielleiter hält tatsächlich daran fest, das es eine Space 1889 Runde geben wird. Vermutlich 1-2x monatlich. Mit wäre während der Woche am liebsten, damit ich das Wochenende für andere Aktivitäten frei habe.

Jetzt muss nur noch Ulisses Space 1889 schnell auf den Markt bringen, damit ich mich einlesen kann. Bisher kenne ich das Spiel nur aus den Challenge Artikeln, durch die Vorstellung von Hermann Ritter in der WunderWelten sowie aus Erzählungen einiger Spieler und Spielleiter.

Meine Befürchtungen, das sich Space ähnlich wie Hollow Earth Expedition oder Cthulhu by Gaslight spielt, haben sich inzwischen auch gelegt. Auch scheint die Anzahl der vorhandenen Abenteuer größer zu sein, als bisher gedacht. Damit steht einem erfolgreichen Spiel, von meiner Seite aus, nichts mehr im Weg.

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Savage Worlds Fan! – Die Zweite

Als Savage Worlds Fan hab ich mich bereits im letzten Jahr geoutet, nach einer eher ruhigen Phase ist mein Interesse wieder geweckt. Das liegt einfach an meiner rollenspielerischen Neuausrichtung und Realms of Cthulhu. Letzteres soll im Herbst in einer Kooperation von Pegasus und Prometheus Games auf den Markt kommen. Fände ich cool, denn wie Amel schreibt Damit wird mein derzeitiges Lieblingssystem mit meinem All-Time Favorite Cthulhu endlich auch in deutscher Sprache verbunden. So ähnlich sehe ich das auch. Jedenfalls würde es mich reizen, das mal auszuprobieren. Mit Hellfrost erscheint zudem ein Setting, das sich an die nordische Kultur anlehnt und als großer Pluspunkt, keine Plotpointkampagne ist. Ist bestimmt auch interessant zu bespielen. Mal sehen was die Zeit bringt.

Spieltechnisch hab ich jetzt meine Unknown Armies Runde Garden full of Weed und Das Große Spiel, sowie monatlich Obscuritas Britannicus.Warhammer 40K ist aus verschiedenen Gründen nun doch nichts geworden, bzw. wird so schnell nichts. Evtl. gibt es noch die Space 1889 Runde von Hakon, aber auch das ist noch nicht in trockenen Tüchern.

19 Fragen zu meinen Lesegewohnheiten

Ich steh auf Blogstöckchen das gebe ich auch offen zu. Und nachdem ich über die nachfolgenden Fragen sowohl bei Holger als auch bei Thomas gestolpert bin, hab ich mir das ganze einfach auch mal vorgenommen.

1. Was liest Du gerade?
Kult von Ljubko Deresch. Dazwischen hab ich zur schnellen Entspannung Endstation Louisiana von Lucius Sheperd gelesen.

2. Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
Endstation Louisiana von Lucius Sheperd. Kurz und kraftvoll. Ich habe ein Faible für New Orleans und Louisiana. Und Sheperd schafft es auf nicht einmal 200 Seiten mehr Flair und Spannung zu vermitteln, als es andere Autoren auf tausenden von Seiten gelingt.

3. Sammelst Du irgendetwas?
Bis vor kurzem hab ich Rollenspielbücher gesammelt. Allen voran Cthulhu. Die Sammelleidenschaft ist aber erloschen und so nach und nach bin ich dabei mich davon zu trennen. Zum einen weil meine Frau nicht begeistert ist, wenn neben tausenden von Büchern auch noch mehrere Regale mit Rollenspielen vollstehen und zum anderen, weil ich selbst keinen Sinn mehr darin sehe, Spiele zu sammeln die ich nicht mehr bzw. nie spielen werde. Auslöser war die nicht ganz ernst gemeinte Antwort meiner Frau, auf die Frage, was sie mit meiner Rollenspielsammlung machen würde, wenn ich nicht mehr da wäre: „Die Bücher wandern alle ins Altpapier“.

Ein neues Sammelgebiet findet sich aber bestimmt. Wir Männer sind schließlich Sammler und Jäger.

4. Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Nein. Ich hasse es, wenn Bücher vollgekritzelt werden. Demzufolge mach ich keine Widmungen in Büchern und schreibe auch keine. Ich wüsste auch nicht, wem ich ein Buch widmen sollte.

5. Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Nein.

6. Welches Buch hast Du doppelt?
Keines. Die Dubletten habe ich alle verkauft. Halt, Lovecrafts Bücher hab ich in mehreren Ausführungen und Sprachen. Aber das ist auch die Ausnahme.

7. Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Neil Gaiman oder Matt Ruff.

8. Sitzt Du im Kino lieber im Gang oder in der Mitte?
Letzte Reihe Mitte. War schon immer mein Lieblingsplatz im Kino. Warum kann ich nicht sagen.

9. Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Charlie „Bird“ Parker aus den Romanen von John Connolly. Der teilt sich den Platz mit Commissario Guido Brunetti von Donna Leon.

10. Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
Nach Genre. Horror, Thriller, Krimi, Steampunk, Viktorianisches, Lovecraft, alles hat sein eigenes Regal. Bildbände und Comic dagegen sind wieder extra zusammen gefasst.

11. Lesen: Vor dem ins Bett Gehen oder nach dem Aufstehen?
30 Minuten vor dem zu Bett gehen. Morgens am Frühstückstisch. Sehr zum Leidwesen meiner Frau. In Bus und U-Bahn fehlt mir die nötige Konzentration zum lesen.

12. Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Dem schenke ich viel, aber kein Buch. Das ist Verschwendung und wäre eines Buches nicht würdig.

13. Hardcover oder Paperback?
Beides. Bevorzugt Hardcover, auch wenn neulich ein Freund bemerkte, bis ich dazu komme das Hardcover zu lesen, gibt es das auch schon als Paperback oder Softcover. Aber Hauptsache gekauft und dem SUB einverleibt.

14. Zeitung aus Papier oder im Netz?
Papier. Ich brauche das haptische.

15. Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Cthulhus Ruf. Das war mein erster Band mit Geschichten von Howard P. Lovecraft. Ich war 12 oder so und fand die Geschichten fantastisch.

16. Deine liebste Literaturverfilmung?
Keine. Literaturverfilmungen konnten mich noch nie überzeugen. Trotzdem gucke ich sie und warte immer auf die Offenbarung.

17. Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre
Focus, Spiegel, Neon, Stern, Mac Life, iCreate, MacUp, Cthuloide Welten, ach da gibt es viel. Wobei ich das nicht als Pflicht empfinde.

18. Bevorzugte Urlaubslektüre
Zeitschriften, Magazine und Hörbücher da ich zu faul bin zusätzlich auch noch Bücher mit in den Urlaub zu nehmen.

19. Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Das kann man so nicht pauschal beantworten. Liegt einfach daran, das jeder andere Vorlieben hat.

New Orleans und die Bücher

Wer mich kennt, weiß das Bücher mein Leben sind. Gerade hab ich von Karla Schmidt Das Kind auf der Treppe zu Ende gelesen. Das Buch hat mir ausnehmend gut gefallen, endlich mal wieder etwas mit einer härteren Gangart. Und das ohne werbewirksamen Ausdruck wie Hardcore oder ähnlichem auf dem Cover.

Auf der Suche nach leichter Lektüre bin ich dann bei Lucius Shephards Endstation Louisiana hängen geblieben. ich habe es gerade bis zum Vorwort geschafft, das im übrigen von Poppy Z. Brite (die selbstverständlich in New Orleans lebt) geschrieben ist und sie erwähnt Ignaz oder die Verschwörung der Idioten als einzig echten New Orleans Roman. Was das jetzt damit zu tun hat. Es war Mitte der 90er Jahre als ich auf Einladung meiner damaligen Brieffreundin Misha Sand nach New Orleans gekommen bin. Es war heiss, stickig und eine andere Welt. Misha und ihr damaliger Freund lebten, wie es Anne Rice nicht klischeehafter schreiben könnte, in einem alten Haus im Garden District, direkt neben dem French Quarter. Misha hatte das Haus von ihrer Oma geerbt. Neben den beiden haben noch 4-5 weitere Goths ebenfalls dort gelebt. Ich durfte dort mit die schönsten 3 Wochen meines Lebens verbringen.

Es war einfach ein Traum, ich hab viel von der Stadt gesehen und sehr viel kennen und schätzen gelernt. Mein Faible für New Orleans war vorher schon da, geweckt durch die Robicheaux Romane von James Burke. Keine andere amerikanische Stadt ist seither für mich so faszinierend wie Crescent City. Daran musste ich wieder denken als ich besagtes Vorwort von Poppy Brite gelesen habe. Die Frau schreibt erstklassige Hardcore Literatur, früher vor allem Schwulenpornos. Das sie auch anders kann, hat sie mit einigen Vampirromanen bewiesen.

Damit will ich sagen, das Frauen bis auf wenige Ausnahmen, für mich die besseren Schriftsteller sind, wenn es um harte Literatur geht.