Halloween

Langsam wird es Tradition das wir uns an Halloween in kleiner Runde treffen und Arkham Horror spielen. Diesmal mit der Innsmouth Erweiterung.

Matthias, unser Gastgeber und Webmaster der Steampunk-Welten hat u. a. an einem Halloween Hörspiel mitgewirkt. Im Laufe des Tages (oder spätestens morgen) werde ich den Link dazu online stellen.

Heute Abend ist auch Premiere des ersten Hörspiels, in dem ich mitspreche: „Jack O’Lantern„.
Passend zum heutigen Abend ein Halloween-Kurzhörspiel! Es wird zwischen 19 und 20 Uhr „live“ gestreamt und ist danach als Download verfügbar.
Infos gibt es im HörTalk-Forum, und die Streaming-Adresse ist voraussichtlich diese hier: http://radio.hoerspielprojekt.de/

Und gerade meldet sich unser Arkham Horror Profi krank. 😦 Sehr schade das ganze. Mal sehen wo ich noch kurzfristig Ersatz herbekomme. Dann werden wir wohl auf was anderes umschwenken müssen.

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15 (Rollen)Spiele in 15 Minuten

Die Idee ist, in maximal 15 Minuten spontan 15 Spiele aufzulisten, die einen am meisten beeinflusst haben und „einen immer begleiten werden“ – was auch immer das heißen soll.

Meine Liste, in keiner besonderen Reihenfolge:

  1. (A)D&D – 1982. Der Einstieg ins Hobby.
  2. DSA – ich war dabei, zumindest bis 1986. Hab es zu Weihnachten 1984 bekommen.
  3. Cthulhu – ich liebe Lovecraft. War lange Zeit mein Zweitsystem für Herbst und Winter und ist das einzige Spiel das ich seit 25 Jahren spiele.
  4. Midgard – löste DSA und (A)D&D für eine lange Zeit hab. Würde ich gern mal wieder spielen.
  5. Warhammer – 1985 in meiner damaligen Runde als Alternative zu Midgard eingeführt, hielt aber leider nicht lange an. Mit erscheinen der 2. Auflage ist es wieder in den Fokus gerückt.
  6. Unknown Armies – sehr verqueres System und Setting. Mein All Time Favorit.
  7. Ars Magica– ein Kumpel hat mich dazu gebracht, noch mit der ersten Ausgabe von Lions Rampant.
  8. Vampire: The Masquerade – Die Anzeige im White Wolf Magazin war schuld. Bei Requiem bin ich wieder ausgestiegen.
  9. Mage: The Ascension – fand ich immer besser als Vampire. Meine Kampagne Mandelbrot Tango zog sich über mehrere Jahre hin.
  10. Over the Edge – einfach nur schräg. Leider nur 2x gespielt.
  11. Runequest – der große Bruder von Cthulhu. Nie auf Glorantha gespielt sondern immer auf eigenen Welten. Letztendlich zu tödlich.
  12. Elric / Stormbringer – hätte ich gern länger gespielt, aber nie Spieler dafür gefunden.
  13. MERS – meine Versuche in Mittelerde. Seitdem mag ich weder Mittelerde noch Rolemaster
  14. GURPS – nie gespielt aber die zahlreichen Bände die es für das System gibt konnte man immer gut ausschlachten.
  15. Labyrinth Lord – bringt das Feeling der roten D&D Box zurück an den Spieltisch.

Nicht so einfach in der kurzen Zeit 15 Systeme zu finden die einen immer noch begleiten.

Gefunden u. a. hier bei Mondbuchstaben und EdiehBlog oder auch bei black-thing.net.

Fear and Loathing in New Orleans

Es gibt bestimmt Spielleiter, die ein ganzes Setting auf Basis der UA Kosmologie aufbauen, aber ich für meinen Teil habe ehrlich gesagt als Spielleiter keine wirkliche Ahnung, was die letztendliche Wahrheit hinter meiner Kampagne ist. Das werden mir meine Spieler schon sagen…

Die obige Aussage von Tim (unserem UA SL) ist schon ein paar Jahre alt, aber sie passt auch auf die aktuelle Kampagne. Das ganze wird immer abgedrehter und Verrückter. Aus dem Stand erschaffen wir die Dinge die wir brauchen. Nach 4 Stunden ist dann meist Schluss, Spieler wie Spielleiter sind ausgepowert und haben das letzte gegeben.

Begonnen hat die Runde ursprünglich in Las Vegas, angekommen sind wir in New Orleans und noch immer ist nicht sicher ob das nur eine Zwischenstation ist.

Ich schreib die Zeilen nur, weil ich davon ablenken will, das ich mit den Mitschriften für die jetzige Runde Das große Spiel im Hintertreffen bin. Es wird Zeit das ich mich aufraffe und weiterschreibe. 🙂

Hach der Artikel ist nur zu Stande gekommen, weil ich Fear and Loathing in Las Vegas geguckt und nebenbei im Himmel unter Berlin gesurft habe.

Ausgelesen VIII

Ich lese zwar meine Bücher in der Reihenfolge der Erscheinung, aber nicht in der Reihenfolge des Kaufs. So kommt es vor das Bücher die vor kurzem den Weg auf meinen SUB gefunden haben, gleich gelesen werden, während Werke die ich schon seit 2 und mehr Jahren ungelesen da habe, auch weiterhin keine Beachtung finden. So mag es auch nicht verwundern, das ich mich den neuen Gaiman Zerbrechliche Dinge zugewandt habe.

Ein liegengebliebener Leihwagen auf einem einsamen Highway, ein düsteres Zirkuszelt voller versteckter Geheimnisse, die flirrende Hitze der ägyptischen Wüste in ihrer menschenfeindlichen Schönheit – egal, wohin Neil Gaiman seine Figuren führt, sie werden stets mit der Zerbrechlichkeit ihrer eigenen Welt konfrontiert – Abgründen, in denen manch Unglücklicher verloren ging.

Wo zum Beispiel bleibt die Vermisstenanzeige für die unglückliche Misses Finch, die während einer Zirkusnummer für immer verschwand? Und wer hat die Mitglieder des Clubs der Epikuräer je wieder gesehen, die sich der Suche nach noch nie gekosteten kulinarischen Genüssen verschrieben haben? Wohin ist der Junge auf der Party verschwunden, der endlich seine Angst vor Mädchen überwinden wollte?

Warhammer 3

Ab und an hab ich die Gelegenheit neue Rollenspiele auszuprobieren. Nun Warhammer ist nicht wirklich neu, das Spiel gibt es schon seit 25 Jahren. Neu bei Warhammer 3 ist hingegen die Aufmachung. Eine dicke Box, jede Menge Karten und viele bunte Würfel mit verschiedenen Symbolen. Anfangs hat mich das ganze an D&D 4 erinnert, wo Rollenspiel bereits strictly optional ist.

Nach dem gestrigen Abend kann ich jedenfalls sagen, auch bei Warhammer 3 steht das Rollenspiel im Vordergrund, nur hat man seinen Charakter nicht mehr auf einem Blatt Papier sondern er verteilt sich auf eine Handvoll Karten für Kampf und Talente. Dazu noch Tokens und eine Art Gemütszustandleiste. Wie das ganze letztendlich funktioniert ist mir zu mühselig zu erklären und kann an anderen Stellen im Netz nachgelesen werden.

Fazit ist eigentlich nur, Warhammer ist noch ein Rollenspiel aber für mich zu komplex. Die taktischen Möglichkeiten die sich vor allem im Kampf nutzen lassen, kommen meinem rollenspielerischen Empfinden in keinster Weise mehr nach.

Da ich noch alles von Warhammer 1 und 2 daheim habe, greife ich lieber auf W2 zurück, wenn es mich wieder in die Alte Welt zieht.