Ausgelesen IX

Hobo Nation, ein schlankes Buch von etwas über 200 Seiten war zwischendrin die Wahl. Drei Kurzgeschichten die im Pennermillieu, bzw. rund um die Tramps aus den Staaten spielt. Lucius Shepard hat selbst zwei Monate unter den Hobos gelebt um für dieses Buch zu recherchieren.

1998 schreibt Lucius Shepard eine Reportage über eine mutmaßliche Hobo-Mafia für die amerikanische Zeitschrift Spin. Im Rahmen seiner Recherchen reist er mit den Tramps, auf Güterzügen durch die USA. Es wird eine Reise ins dunkle, sagenumwobene Herz des nordamerikanischen Kontinents, in das Land der Legenden, in die mythisch überhöhte Heimat von Jack Kerouac und Jack London, vielfach besungen von großen amerkanischen Musikern wie Woody Guthrie oder Robert Johnson. Doch wie ist es tatsächlich um die große Freiheit der Schienen und des weiten Landes fernab aller gesellschaftlichen Zwänge und Konventionen bestellt?
Neben der einzigartigen Reportage enthält der Band zwei Erzählungen, darunter das preisgekrönte „Drüben“, die aus der Erfahrung des Lebens am Rande heraus entstanden und exemplarisch zeigen, wie die Phantasie des Schriftstellers reales Erleben in große Literatur verwandelt.

Prädikat: sehr lesenwert.

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