Die Arkham Horror Connection 2. Abend

Diesmal war der Endgegner Nyarlathotep. Und wir waren vier Spieler. Anfänglich sah es noch recht leicht aus 6 Tore zu schliessen um das erscheinen des Großen Alten zu verhindern. Im Laufe des Spiels ist es mir dann auch gelungen nach und nach alleine 3 Tore zu versiegeln. Unser neuer Mitspieler und die Farbe aus dem All verschlossen jeweils 1 Tor. Dafür hat die Farbe aber 3 Charaktere verschlissen 🙂 und Markus durfte dank eines Handicaps nur noch vier Hinweismarker auf der Hand halten.

Für das sechste und letzte Tor haben wir mehrere Anläufe benötigt, denn wann immer zu jung zum sterben endlich wieder nach Arkham zurückkehren sollte ereilte ihn das Schicksal und er war verloren in Raum und Zeit.

Am Schluß ging dann doch noch alles gut und wir haben erneut gewonnen. Im 3. Abend erwarten wir dann Tsathoggua als Endgegner. Natürlich wieder mit an die Kampagne angepassten Sonderregeln und der Dunwicherweiterung.

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The Mirage

Immer wenn ich denke jetzt ist es vorbei mit Unknown Armies, kommt eine neue Inspiration. Diesmal Matt Ruffs The Mirage.

Diese 140 Zeichen hab ich gestern getwittert. Ich schwanke ja immer zwischen Cthulhu und Unknown Armies. Kann mich nie entscheiden, was ich leiten will oder soll. Es sind eigentlich nur noch die 2 Systeme denen es gelingt, mich langfristig zu begeistern. Aber das gehört jetzt nicht direkt hierher.

Worum geht es jetzt bei The Mirrage? Der Molosovsky war so freundlich und hat den Klappentext einfach mal übersetzt und ich hab ihn hemmungslos geklaut.

November 9, 2001: Fundamentalistische Christen haben vier große Düsenmaschinen entführt. Zwei davon steuerten sie in die Tigris & Euphrat-Welthandels-Türme in Baghdad, und das dritte in das Arabische Verteidigungsministerium in Riad. Die Passagiere des vierten Flugzeuges, dessen Bestimmung Mekka gewesen sein soll, bringen ihre Maschine in der Wüste zum Abstürzen.

Die Vereinigen Arabischen Staaten rufen einen Krieg gegen den Terror aus. Eine Koalition arabischer und persischer Truppen landet an der Ostküste Amerikas und errichtet in Washington D.C. eine Grüne Zone …

Heute, einige Jahre später, ebbt der Krieg in Amerika langsam ab. Mustafa al Baghdadi, ein Agent der arabischen Heimatsicherheitsbehörde, verhört im Irak einen festgenommenen Selbstmordbomber. Der Gefangene behauptet, dass die Welt in der sie leben ein Trugbild ist — in der wirklichen Welt ist Amerika eine Supermacht und die arabischen Staaten nur eine Ansammlung ›rückwärtsgewandter Drittwelt-Nationen‹. Eine Ausgabe der New York Times vom 12. September 2001, die bei der Durchsuchung der Wohnung des Attentäters gefunden wird, scheint seine Aussage zu bestätigen.

Es bleibt nicht bei diesem einen Zwischenfall. Andere festgenommene Terroristen erzählen die gleiche Geschichte, und man findet weitere ›Artefakte‹. Der Präsident verlangt Antworten, doch Mustafa und sein Team entdecken bald, dass weitere Interessensgruppen ihre Finger im Spiel haben. Der Verbrecherboss Saddam Hussein führt eigene Ermittlungen durch, und der Chef des Nachrichtendienstes des Senates, ein Kriegsheld namens Osama bin Laden, macht vor nichts Halt um die Wahrheit über das Trugbild zu verbergen.

Schon der letzte Roman, Bad Monkeys war ein Quell steter Inspiration für Unknown Armies. Gleiches scheint auch bei seinem neuesten Buch, das 2012 in Amerika erscheinen wird, der Fall zu sein.