Ausgelesen XXIV

Lang nichts mehr gelesen aber ich hab derzeit viel Kram um die Ohren. Da kam mir Red Sky von Nate Southard, erschienen im von mir geschätzten Festa Verlag sehr gelegen.

Leider hält die Ankündigung nicht was sie verspricht. Der Hype um das Buch ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt. Stilistisch ganz in Ordnung aber dennoch ist der Roman einfach öde. Die wenigen guten Szenen reichen einfach nicht aus.

Der Überfall auf eine Bank in El Paso läuft völlig aus dem Ruder und so bleibt dem Ganoven Danny Black nur die Flucht in die Wüste von New Mexico – auf dem Rücksitz eine weibliche Geisel, einen schwerverwundeten Psychopathen und dessen hysterische Freundin.

 

Als sie in den verlassenen Fabrikhallen von Red Sky Manufacturing Schutz suchen, ahnen sie nichts von dem geheimen Leben im Wüstensand um sie herum. Bald umschwirren Armee-Helikopter das Gebäude und eröffnen erbarmungslos das Feuer. Die Soldaten tragen Gasmasken und sie haben es eilig, denn die Sonne sinkt … und aus den Schatten kriecht das hungrige Grauen hervor …

 

Red Sky startet als Thriller und endet in brutalem Horror. Dem Leser bleibt der Geschmack von Blut wie Sand im Mund kleben.

Allenfalls verbleibt ein Geschmack von Langeweile und das Bedauern 14 Euro dafür ausgegeben zu haben.

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