Kreuzfahrt zwischen den Welten

Aus der beliebten Reihe Gespielt, Gelitten, Geleitet, heute Kreuzfahrt zwischen den Welten.

Dein Magen ist verkrampft und der Wunsch dich zu übergeben grenzenlos, deine Glieder sind schwer wie Blei – kurz du erinnerst dich nicht daran, dass es dir jemals schlimmer ging. Wobei das ein guter Punkt ist, wie es dir langsam dämmert, während du dich aufrichtest und umsiehst. Wie bist du hierher gekommen? Und wer sind die anderen Gestalten, die sich dort langsam erheben? Ihnen scheint es nicht besser zu gehen.

Du Blickst dich um: große Tische, gut gepolsterte Stühle, eine Bar und am Kopfende des Saals eine Glaswand, die einen Blick auf das Meer erlaubt und den Himmel. Mehr auf den Himmel als auf das Meer.

Du stehst auf, stolperst – der Boden ist kaum merklich geneigt, aber du bist noch zu mitgenommen, um bei dieser schwachen Neigung bereits wieder sicher zu stehen. Na gut – noch einmal kurz auf den nächsten Stuhl setzen und ganz langsam. Da waren doch noch andere, oder? Du blickst dich um und sie scheinen einen ähnlichen Gedanken gehabt zu haben. Ihr sitzt um den Tisch, euch schweigend anblickend, wie im Wettstreit, wer wohl am elendsten aussieht.

Eine verbindende Sache steht euch allen ins Gesicht geschrieben: Was ist hier los? Und warum scheinen die Fremden so vertraut? Und gab es in der Welt nicht mal mehr Farbtöne als Schwarz-weiß-violett? …

Schon lange ist Don’t rest your Head eines meiner liebsten Spiele. Nur lief es nie ganz so rund und manche Regel war mir auch nie ganz klar. Bis zum heutigen Tag. Auf dem Rollenspieltreffen habe ich in einer Runde DRYH mitgespielt. Zwar nicht in der Irren Stadt sondern auf einen Schiff und wir waren alle bereits tot.

Aber es hat klick gemacht, alles was bis dato noch unklar war, klärte sich von alleine. So kann es gehen.

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