Es wird Zeit für eine andere Art von Rollenspiel

Seit über 30 Jahren bin ich jetzt dabei, quasi ein alter Hase im Geschäft. Aufgewachsen mit der Red Box und erst seit Vampire: the Masquerade gibt es für mich eine Erzählstruktur im Rollenspiel und Player Empowerment. Aber das hat mich seither nicht mehr losgelassen.

Meinen OSR Traum kann ich mit D&D 5 befriedigen, bei langen Kampagnen verliere ich inzwischen die Lust.

Also eigentlich bin ich jemand dem man nur noch schwer neues beibringt und dem der Wechsel sehr oft schwerfällt. Trotzdem will ich es mit Fate versuchen. Fate ist neu und unverbraucht für mich und hat eine ganz andere Herangehensweise ans Spiel. Nicht umsonst mag ich Don’t rest your Head so gerne. Von Fate erhoffe ich mir neuen Aufschwung in das lahmende Rollenspiel. Ein wenig Player Empowerment ohne das es gleich überhand nimmt. Und sagt man nicht aller guten Dinge sind drei? Die ersten zwei Versuche in Sachen Fate gingen daneben…

Im Juli werde ich einen neuen Versuch starten mit Atomic Robo. Bis dahin dürfte ich sowohl Fate Core wie auch Atomic Robo gelesen haben.

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Was ich noch gern spielen würde

Es gibt sie noch die Spiele, die ich gerne spielen würde.

  • Itras By
  • Colonial Gothic
  • Apocalypse World
  • Mythic Russia
  • Barbarians of Lemuria
  • Trail of Cthulhu
  • Labyrinth Lord
  • Savage Worlds (Lankhmar: City of Thieves, Rippers, Hellfrost)
  • 3:16
  • Kingdom of Nothing
  • Lamentations of the Flame Princess
  • Ruh dich nicht aus
  • Tremulus
  • Unknown Armies
  • Kleine Ängste
  • Over the Edge
  • Fiasko
  • Fate
  • Dogs in the Vineyard
  • Everyone is John

Viele davon hab ich als SL bereits erlebt, aber mal auf der anderen Seite zu sitzen wäre auch ganz nett.

Noch ein Hack für Don’t rest your Head

der ursprünglich in Don’t Hack This Game erscheinen sollte.

Don’t Waste Your Afterlife mixes Christian afterlife themes into Don’t Rest Your Head. It explores the nature of right and wrong alongside paths to redemption. The Mad City is Purgatory, acting as the proving ground for atonement. Nightmares are the agents of Hell seeking to prevent the protagonists from saving themselves. But the Dispossessed are not powerless, for the afterlife augments their good and bad qualities from life, giving then a fighting chance against the Mad City.

Zu finden wie immer auf der 13. Stunde bei den Hacks.

D&D 5 (nicht) mein Ding

Der Jens hat auf Arkanil geschrieben warum D&D 5 so überhaupt nicht sein Ding ist. Mir geht es in weiten Teilen ähnlich. Als ich 2014 anfing D&D 5 zu spielen wollte ich eigentlich nur mal ausprobieren wie sich das Spiel weiter entwickelt hat. Außer ein paar Proberunden mit D&D Next hatte ich wenig Berührung zum kommenden D&D. Das Feeling erinnerte an die guten alten AD&D Zeiten und eigentlich war ich auch ganz zufrieden.

Wir spielen jetzt die Tiamat Kampagne und es geht fast ausschließlich um Kampf. Kaum Möglichkeiten für soziale Interaktion und wir rumpeln die Stufen nur so hoch. Ich bin zwar niemand der Kleinklein mag aber selbst für mich ist die Steigerungskurve zu steil und es geht zu schnell von statten. Das liegt beileibe nicht am Spielleiter sondern an der Kampagne selbst.

Mein Rogue ist dermaßen außen vor das ich mich regelmäßig langweile und mit anderen Dinge beschäftige. Ich finde das eigentlich sehr schade den Spieler und SL sind super Leute die ich allesamt sehr gerne mag.

Der SL hat bereits angekündigt das er nach dem Ende der Kampagne in ca. 4 Wochen eine eigene Kampagne entwickelt. Da hoffe ich dann auf mehr Interaktion und weniger Kampf. Und langsameres aufsteigen. Und noch weniger magische Gegenstände.