Savage Worlds Fan! – Die Zweite

Als Savage Worlds Fan hab ich mich bereits im letzten Jahr geoutet, nach einer eher ruhigen Phase ist mein Interesse wieder geweckt. Das liegt einfach an meiner rollenspielerischen Neuausrichtung und Realms of Cthulhu. Letzteres soll im Herbst in einer Kooperation von Pegasus und Prometheus Games auf den Markt kommen. Fände ich cool, denn wie Amel schreibt Damit wird mein derzeitiges Lieblingssystem mit meinem All-Time Favorite Cthulhu endlich auch in deutscher Sprache verbunden. So ähnlich sehe ich das auch. Jedenfalls würde es mich reizen, das mal auszuprobieren. Mit Hellfrost erscheint zudem ein Setting, das sich an die nordische Kultur anlehnt und als großer Pluspunkt, keine Plotpointkampagne ist. Ist bestimmt auch interessant zu bespielen. Mal sehen was die Zeit bringt.

Spieltechnisch hab ich jetzt meine Unknown Armies Runde Garden full of Weed und Das Große Spiel, sowie monatlich Obscuritas Britannicus.Warhammer 40K ist aus verschiedenen Gründen nun doch nichts geworden, bzw. wird so schnell nichts. Evtl. gibt es noch die Space 1889 Runde von Hakon, aber auch das ist noch nicht in trockenen Tüchern.

Das Große Spiel – Kapitel 5 & 6

Lange ist es ruhig gewesen um die Mitschrift meiner Unknown Armies Runde. Das lag auch daran das ich zwischenzeitlich ein wenig die Lust verloren habe und auch mit anderen Dingen beschäftigt war. Da wir aber im Februar wieder spielen und ich halbwegs auf dem laufenden sein möchte, hab ich mich daran gemacht die Mitschriften nachzureichen. Etwas kürzer als die vorherigen, was aber daran liegt das ich meine Notizen nur noch teilweise entziffern kann.

Und weil ich noch ein wenig Speicherplatz auf Mobile Me übrig habe, finden sich die Erlebnisse um Owen Noone und seinen Freunden nun unter Das Große Spiel. Die Seite wird nach und nach auf den aktuellen Stand gebracht.

Das Große Spiel- Kapitel 4

Während wir beim letzten Abend das Kapitel Großes Spiel abgeschlossen haben, war wir nicht sicher was uns an diesem Spielabend erwarten würde. Der Kommentar von Tim, das auch er nicht weiß, was uns erwartet, sorgte auch nicht für Zuversicht. Immerhin waren die vergangenen Sitzungen durchaus actionreich, spannend und gerade Kapitel 3 der bisherige Höhepunkt.

Aber wie hätte es anders sein sollen, wir haben uns wieder alle selbst übertroffen und eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die so schnell nicht mehr zu stoppen ist.

Wer jetzt wissen will wie es weiter geht mit Owen Noone, Vincent Barrett und Cornell Mitchell der schaut einfach hier vorbei:

Das Große Spiel geht weiter

Noch schneller, noch verrückter, noch viel mehr Achterbahnfahrt und Mindfuck.

Kaum ist Cornell zu Hause und packt seine letzten Sachen, sind von draußen Sirenen zu hören. Ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigt ein anrückendes SWAT Team. In der Annahme der Besuch gälte ihm, macht er noch schnell seine vorher bereits deponierte Bombe scharf, packt seine Sachen und flüchtet über die Feuerleiter nach oben aufs Dach des 10-stöckigen Gebäudes. Während der Gedenksekunde die Mitchell braucht um zu überlegen wie er fliehen möchte, schaltet sich der Fernseher von alleine ein und die Anfangsszene von Sin City ist zu sehen. Oben auf dem Dach geht im gleichen Moment die Tür des Treppenhauses auf und ein über und über mit Tribals bemalter Inka im Vogelkostüm und einem Obsidiandolch in der rechten Hand, stürzt heraus. Auf die Frage wer er ist oder was der seltsame Auftritt soll, meint er nur: Kein Stress Mann, Quetzcoatl ist mit mir. Mit diesen Worten springt er vom Dach und macht eine unschöne Bauchlandung.

Im nächsten Moment treffen die ersten Polizisten auf dem Dach ein und sehen sich um. Außer einem Liegestuhl und Cornell ist nichts zu sehen. Dieser nickt nur mit dem Kopf, zeigt nach unten, als eine Explosion im 7. Stock die Stille zerreisst und für Verwirrung sorgt. Der Killer nutzt seine Chance und flieht. Tja eigentlich wollten die Jungs in den Kampfanzügen nur den Vogelmann. Jetzt sind sie ab sofort auch hinter ihm her.

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