Tour of Darkness

Kurzfassung. Auf dem letzten OneShot Treffen hab ich Savage Worlds in einem Vietnam Setting antesten können. Der SL hat statt Pappminiaturen Lego Figuren genommen. Hat mir ausnehmend gut gefallen.  

Rollenspiele die ich (irgendwann) ausprobiert habe und die nicht überzeugen konnten

Savage Worlds. Im Sundered Skies Setting. Merkwürdig. Unrichtig. Miniaturenlastig. Auch wenn es nur welche aus Papier sind. Fühlt sich nicht gut an. Aus Gründen. Das Gefühl taucht immer beim lesen auf.  Am schlimmsten sind die Fanboys. Zu Hauf im Netz vertreten. Im realen Leben hingegen sind es eher wenige. Was nicht heisst das SW per se schlecht ist. Nur für mich ist es nicht die propagierte eierlegende Wollmilchsau die glücklich macht. Einige Settings finde ich sogar durchaus interessant wie Rippers oder Necessary Evil.

Rolemaster. Nicht zu Unrecht als Rulemaster betitelt. Zu viele Tabellen und Bücher. Für alles. Ich bin nie reingekommen, hab RM bestimmt ein halbes Jahr oder länger in Mittelerde gespielt.

Shadowrun. In allen 4 Inkarnationen. Mehr als ein paar Abende hab ich nie durchgehalten. Die Kombination von Fantasy und Cyberpunk hat mich einfach nie richtig überzeugen können.

Buffy. Der größte Fehler meines Lebens. Das Rollenspiel für pubertierende RPGler denen nichts zu peinlich ist.

Zum Glück hab ich von den meisten Rollenspielen, die mich wahrscheinlich nie begeistern und daher auch auf dieser Liste landen würden, schon vorher die Finger gelassen. Ausrutscher und Fehltritte gibt es immer.

Wobei neulich ein Bekannter schrieb:

Mei wegen dem Spielen 🙂 Thomas ich glaube es wird bei dir nie eines geben, dass dich auf lange Zeit fesselt, das ist einfach so.

Ist wohl so.

HEX vs. SW

Neulich hab ich eine kleine Umfrage bei Twitter gestartet. Hollow Earth Expedition (HEX) oder Savage Worlds (SW). Die Antwort war eindeutig, die Mehrheit hat sich für Savage Worlds ausgesprochen. Ich bin halt wieder einmal auf der Suche nach einen System das mich eine Weile begeistert. HEX ist nicht schlecht, aber das Setting spricht mich nicht zu 100% an. Hohlwelt ist zwar nicht alles, aber das eher beherrschende Element bei HEX. Und ich war eigentlich nie ein Hohlwelt Fan. Klar es gibt wohl viele Möglichkeiten aber bei  dauerhaft Pulp habe ich einfach die Befürchtung das bereits nach ein paar Abenden die Luft raus ist bei mir.

SW hingegen kennt eine Vielzahl von Settings, von der abgefahrenen Fantasywelt in der man nach und nach dem Wahn verfällt (Sundered Skies) über Rippers (Monster im viktorianischen London) oder Alice im Wunderland. Meine Erfahrungen in SW beschränken sich auf den Vorläufer Deadlands. Was mich abgeschreckt hat, ist die Verwendung von Miniaturen, welche aber nicht Pflicht sind bei SW. Sagt man jedenfalls.

Andererseits hab ich noch einiges an Material für HEX hier auf dem Rechner und in der Toter Baum Version im Regal stehen. Ungelesen und Unbespielt. Was natürlich auch sehr schade ist. Hach ich würd gern erneut eine Proberunde HEX spielen.

Nach Ostern werde ich mal bei einer Runde Sundered Skies mitmachen, bin gespannt wie das Setting und die Regeln so auf mich wirken.

Nachtrag vom 25.4.2011: Die deutsche Savage World Ausgabe gibt es jetzt für 7,95 Euro als PDF. Und die Daring Tales of Adventures für 8,95 Euro. Da lohnt sich das zuschlagen.

Savage Worlds Fan! – Die Dritte

Ja es gibt wieder ein leicht aufkommendes Interesse an Savage Worlds. Schuld sind die Daring Tales of Adventures, eine Sammlung von Pulp Abenteuern in den 30er Jahren.

Als euch ein Freund mitteilt, dass er wichtige Informationen hat, die er mit euch besprechen muss, ist euch klar, dass es nur der Anfang von etwas Größerem sein kann. Nazi-Schergen, tödliche, fleischfressende Insekten vom Amazonas, eine entführte Reporterin und ein waghalsiger Überfall auf Washington D.C. sind allesamt Tagesgeschäft für Helden, die Das Ende aller Kriege anstreben.

Ein vermisster Wissenschaftler, ein Schurke mit der Absicht, König zu werden, uralte Rätsel, ein tödliches Labyrinth, eine mythische Kreatur, die nicht das ist, was die Legenden behaupten, und ein Buch, dessen Inhalt das Ende der Menschheit bedeuten könnte – all das führt zu nichts als Chaos auf Kreta.

Wenn du eine Leiche in deinem Haus findest, besonders wenn es die eines renommierten Forschungsreisenden ist, dürfte klar sein, dass es kein normaler Tag wird. Das Netz des Spinnenkults führt die Helden von den Korridoren und Galerien des Boston Museums, über die Sümpfe Louisianas, direkt in die dunkelsten Dschungel Mexikos. Dort werden die Helden inmitten der Ruinen eines Jahrhunderte alten Tempels ihrem bisher mächtigsten Widersacher gegenübertreten.

Von den Straßen Washingtons in die brütend heißen Sandwüsten Ägyptens und schließlich in eine überwältigende Eisfestung im frostigen Norden. Der Schatz der Templer veranlasst die Charaktere zu einer rasanten Reise auf der Suche nach einem Schatz, für den Menschen bereit waren zu töten, um ihn zu besitzen oder zu beschützen.

Im Jahr 1935 haben die Helden einen Teil eines uralten chinesischen Artefakts in den Bergen Tibets entdeckt – ein Artefakt, an dem ein chinesischer Mystiker namens Lo-Peng interessiert ist. Ein Jahr später wird das Relikt aus dem Boston Museum gestohlen. Ein seltsames chinesisches Piktogramm, das am Tatort zurückgelassen wurde, führt die Helden auf eine Achterbahnfahrt von Boston über Afghanistan nach Venedig und schlussendlich nach China und dem Grab des ersten Kaisers. Kampfkünstler, uralte chinesische Krieger mit übernatürlichen Kräften, tödliche Fallen und ein erbitterter Afghanenstamm stehen zwischen den Helden und dem Sieg. Können die Helden den Krallen Lo-Pengs entkommen?

Klar könnte man auch mit BRP Regeln spielen und überhaupt was ist mit Cthulhu und Unknown Armies. Ersteres spiele ich im Schnitt 3x monatlich, leiten möchte ich da derzeit auch nicht. Bin ganz zufrieden so wie es ist. Unknown Armies, alle 4-6 Wochen. Gestern haben wir grad wieder gespielt. Ich muss aber feststellen das das Spiel sehr fordert und ich mich zu ausgebrannt fühle, da gross als SL zu agieren. Ich denke ich bin gut bedient meine UA Ambitionen vorerst ein wenig zurückzustellen. Was mir aber auch nicht schwerfällt, da es an Interessenten mangelt. Auf jeden Fall wird es keine Kampagne mit Avataren. Ich möchte das ganze einfach ein wenig ruhiger angehen lassen.

Derzeit brauche ich etwas was einfach ist, Railroading für den SL, etwas woran ich mich entlang hangeln kann und bei Bedarf nur vereinzelte Verästelungen improvisiere. Okay zur Not könnte man das ganze auch mit Hollow Earth Expedition machen, aber ich bin kein so großer Hohlwelt Fan das ich das überzeugend darstellen könnte und zum anderen, was mach ich mit meinen ganzen Bennies und Pokerkarten?

Na ja zuerst muss der Band überhaupt erscheinen, ist ja bei Prometheus Games immer so eine Sache mit den Ankündigungen.

Und weil wir schon dabei sind, wenn jemand eine Barbarians of Lemuria Runde für mich hat, ich wäre furchtbar gern als Spieler dabei und Realms of Crawling Chaos für Labyrinth Lord hätte auch was.

Savage Worlds Fan! – Die Zweite

Als Savage Worlds Fan hab ich mich bereits im letzten Jahr geoutet, nach einer eher ruhigen Phase ist mein Interesse wieder geweckt. Das liegt einfach an meiner rollenspielerischen Neuausrichtung und Realms of Cthulhu. Letzteres soll im Herbst in einer Kooperation von Pegasus und Prometheus Games auf den Markt kommen. Fände ich cool, denn wie Amel schreibt Damit wird mein derzeitiges Lieblingssystem mit meinem All-Time Favorite Cthulhu endlich auch in deutscher Sprache verbunden. So ähnlich sehe ich das auch. Jedenfalls würde es mich reizen, das mal auszuprobieren. Mit Hellfrost erscheint zudem ein Setting, das sich an die nordische Kultur anlehnt und als großer Pluspunkt, keine Plotpointkampagne ist. Ist bestimmt auch interessant zu bespielen. Mal sehen was die Zeit bringt.

Spieltechnisch hab ich jetzt meine Unknown Armies Runde Garden full of Weed und Das Große Spiel, sowie monatlich Obscuritas Britannicus.Warhammer 40K ist aus verschiedenen Gründen nun doch nichts geworden, bzw. wird so schnell nichts. Evtl. gibt es noch die Space 1889 Runde von Hakon, aber auch das ist noch nicht in trockenen Tüchern.