Die dunklen Lande

von Markus Heitz soll eine Hommage an Robert E. Howards Solomon Kane sein. Heitz führt dort Kanes Tochter Aenlin Kane ein. Eigentlich wollte ich micht nicht aufregen, ich hab das Buch daheim und der Einfachheithalber das Hörbuch gehört. Was soll ich sagen, von vorne bis pure Langeweile und eine derbe Enttäuschung.

Es fängt damit an das Aenlin, die Tochter des Puritaners Solomon an Luzifer glaubt (warum wird nicht näher erläutert. Rebellion gegenüber ihrem Vater?), ihre Gefährtin Tahmina ist eine persische Mystikerin (ein wenig erfahren wir über sie) und im Laufe der Geschichte lernen wir noch weitere Personen kennen. Eine Handvoll Landsknechte mit denen Aenlin von Hamburg nach Bamberg reist um einige Hexen zu befreien (die sich dann als aztekische Priesterinnen entpuppen). Die Landsknechte sind Abziehbilder und über Nicholas ihren Anführer der unsterblich ist erfahren wir nichts. Der hat buchstäblich keine Erinnerungen an seine Vergangenheit und weiss auch nicht warum er unsterblich ist. Er kann sich nur erinnern auf dem Schlachtfeld zu sich gekommen zu sein. Dann spielen noch eine Nixe, ein paar Riesen und ein Pestarzt eine Rolle.

Alles wirkt zusammengestückelt und uninspiriert heruntergeschrieben. Ich gebe zu ich hab eine gewisse Abneigung gegen die Bücher von Markus Heitz, für mich produziert er einfach zu viel Content der austauschbar und beliebig ist.

Wer Lobgehudel will schaut hier vorbei, für mich gibt es nicht mehr als 1 Stern für das Buch.

Dennoch werde ich versuchen das beste aus der Vorlage zu machen und einen Fewshot für eine Solomon Kane / Barbarians of Lemuria Runde zu erstellen.

Der Artikel erschien zuerst in meinem privaten Blog.

Ein Lebenszeichen

Ja mich gibt es noch. Nur manchmal macht einem das Leben einen Strich durch die Rechnung und man wird aus der Bahn geworden. So langsam bin ich aber dabei mich wieder aufzurappeln.

Das Münchner Rollenspieltreffen findet immer noch regelmäßig statt, auch wenn den Sommer gegemüber die Besuchszahlen gesunken sind. Jetzt im Herbst werden es wieder mehr: Aktuell haben wir 6 volle Gruppen. Die Star Trek Runde freut sich noch über Mitspieler.

Vom 15.11. bis zum 17.11.2019 findet im M.O.C. die Spielwiesn statt. Auch wir werden in der Haupthalle im 1. Stock beim Funtainment vertreten sein und Neulingen unser schönes Hobby näherbringen. Wir freuen uns über Besuch.

Persönlich habe ich neben Barbarians of Lemuria nun Sinister Swords & Sharp Spells für mich entdeckt. Ein regelleichtes Sword & Sorcery Rollenspiel das den OSR Geist atmet. Macht Spass taugt mir und in Kürze werde ich den SF Ableger Solar Blades & Cosmic Spells ausprobieren.

Gelesen hab ich dieses Jahr im Vergleich zu 2018 eher weniger Bücher, dafür um so mehr Comcis. Liebe Freunde haben mir ihr altes iPad vermacht und da ich eh jede Menge Comics in digitaler Form mein eigen nenne kam das auch wie gerufen. Liest sich besser als auf dem iPad mini. Auch mein Konsum an Hörspielen ist gestiegen.

Zu guter letzt eine Übersicht was rollenspieltechnisch gerade passiert:

Geleitet wird derzeit:

  • Diverse Oneshots auf dem RSP Treffen
  • Sharp Swords & Sinister Spells
  • Kids on Bikes (gerade einen 4-teiligen Fewshot fertig geleitet)

Gespielt wird derzeit:

  • Achtung! Cthulhu und Achtung! Cthulhu. Richtig gelesen 2 Runden A!C

In der Pipeline ist:

  • Solar Blades & Cosmic Spells
  • Barbarians of Lemuria
  • So tief die schwere See
  • Bookhounds Dark (of London)
  • Dark Streets & Darker Secret

Für die Münchner Spielwiesn suchen wir außerdem noch Spielleiter. Bei Interesse bitte bei mir oder direkt im Forum melden: Spielwiesn 2019.

20 Dinge, die jeder Rollenspieler getan haben muss

Okay mal wieder was aus dem Internet gezogen das mich interessiert. 🙂

Spieler/SL sein: Auf jeden Fall.

Besonderer Ort: Ja. Rothenburg ob der Tauber. Fantas Spiele Fest 1999. Die einzige Cthulhu Runde an dem Wochenende. Nachts an der Burgmauer. Extrem stimmungsvoll.

Con besuchen: Auf jeden Fall. Viele. Teck-Con und Nordcon waren die beiden die mir immer am meisten zugesagt haben. In den 80/90er Jahren hatten wir auch welche in München.

GRT besuchen: Als Mitorganisator mit dem Funtainment München auf jeden Fall.

Online spielen: Noch nie gemacht. Hat aber auch keinen Reiz für mich.

Foren/Brief-RPG: Auf betreiben eines Freundes in den 80er Jahren sogar an mehreren Briefrollenspielen teilgenommen. In der Neuzeit zusammen mit Wolfgang Schiemichen dem ersten Cthulhu Redakteur bei Pegasus noch via Email gespielt.

Geocaching-RPG: Nie gehört von. Also auch noch nie ausprobiert.

Woanders mitspielen: Ja, sehr oft.

Fanatiker spielen: Ja. Meinen Celestial Chorus in Südafrika und meinen Halb-Ork Paladin bei D&D5. Die beiden Fanatiker sind mir in Erinnerung geblieben.

Abenteuer entgleisen lassen: Nicht absichtlich.

TPK durchziehen: Am Anfang einer Rollenspiellaufzeit 1-2x.

Reality-Experience: Hä?

LARP: Ja. Cthulhu als Veranstalter, Fantasy, Star Wars nur als Mitspieler. Vampire exzessiv als Veranstalter und Spieler in den 90er Jahren. Heute nicht mehr.

RPG-Geschichte: Ich war von Anfang an dabei. Daher ein herzliches Ja. Interessiert mich sehr.

Einschlägige Filme: Jede Menge.

Stereotypische RPGs spielen: Auch.

Musik: Nein. Hab ich keinen Nerv und Gespür für. Gibt aber den ein oder anderen Mitspieler in meinen Runden der den Part freiwillig übernimmt.

Community: Münchner Rollenspieltreffen, Cthulhu Forum. Mehrere Blogs, Chefredakteur der Mephisto, Cthulhu Stammtische ins Leben gerufen. Also durchaus Ja.

Unkonventionelle Gruppenkonzepte: Eher nicht so mein DIng. Ich mag z. B. kein 1:1.

Abenteuer schreiben/improvisieren: eine Handvoll Abenetuer geschrieben und das ein oder andere veröffentlicht. Um einiges lieber improvisiert.

Quelle: The Nerd Inn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rollenspielauswertung 2018

Drüben im Tanelorn listen sie gerade ihre Spielrunden aus dem Jahr 2018 auf. Dann will ich mal nicht hinten anstehen. Es waren exakt 67 Spielrunden über die ich Buch geführt habe. 33 Runden war ich Spieler und 34x der SL.

Gespielt:

21x Cthulhu (davon 11x Königsdämmerung, 2x Mythos World, 8x sonstige Cthulhu Runden, darunter 2 Oneshots)
2x Deadlands
1x Achtung! Cthulhu
1x Traveller
1x Continuum
1x Barbarians of Outer Space
1x Barbarians of Lemuria
1x Lady Blackbird
1x Unknown Armies
1x Uncharted Worlds
1x Opus Anima
1x Mechanical Oryx
1x Hexxen 1733

Geleitet:

12x Barbarians of Lemuria (auf 2 Runden aufgeteilt)
9x Cthulhu (Oneshots, darunter 1x Pulp Cthulhu)
4x Mythos World (Oneshots)
3x Vampire V20
2x Ruh Dich Nicht Aus (Oneshots)
1x Achtung! Cthulhu
1x Unknown Armies
1x Dread
1x Dicey Tales Pulp

Wie man sieht war das Jahr 2018 sehr Cthulhu lastig. Für meinen Geschmack hab ich viel zu wenig Indies gespielt und auch angeboten, das soll sich 2019 ändern. Natürlich etwas weniger Cthulhu (oder zumindest weg von Cthulhu BRP und mehr Mythos World oder tremulus), mehr Barbarians of Lemuria. Schön wären noch Coriolis, Dungeon World, Im Schatten des Dämonenfürsten oder Symbaroum anzutesten.

Gelesen, Gesehen, Gespielt und Gekauft

Zum 1.1.2018 nahm ich mir u. a. vor auf 50 Spielrunden in diesem Jahr zu kommen. Sieht bisher gut aus, heute findet Runde Nr. 42 statt.

Gelesen habe ich eher weniger, bisher nur 33 Bücher und damit weniger als 1 Buch pro Woche. Zu 90% handelte es sich um Werke die dem Sword & Sorcery Genre zuzuordnen sind. Hier muss ich noch zulegen, wenn ich auf 52 Bücher kommen will.

Gesehen hab ich wenig, weil mir irgendwie Zeit und Muse fehlen. Derzeit bin ich ganz angetan von Miss Fishers Murder Mystery.

Erwartungsgemäß habe ich dieses Jahr auch nur sehr wenig Rollenspiele und Supplements gekauft. 16 an der Zahl bisher, die Hälfte davon auch nur als PDF. Aus Platzgründen wird nur das gekauft was auch zu 100% gespielt wird, habe ich nur Interesse daran reicht das PDF vollkommen.